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Die 4. Dimension

Wie stellt man sich die 4. Dimension am besten vor?
Die Antwort auf diese Frage ist erschreckend banal: Gar nicht. Denn kein Mensch ist in der Lage sich einen vierdimensionalen Raum vorzustellen. Nichtmal Leute, die sich mathematisch mit vier- oder n-dimensionalen Räumen beschäftigen. Die Evolutionsgeschichte des Menschen hat sich schon immer in drei Raumdimensionen abgespielt. Irgendwan in geraumer Vorzeit hat ein Lebewesen ein Organ entwickelt, dass auf Lichtreize reagiert. Im Laufe der Evolution wurde dieses simple Organ kontinuierlich weiterentwickelt bis zu einem komplexen Auge das dafür sorgt, dass wir imstande sind, diesen Text zu lesen. Ohne Licht hätte es diese Sinnesentwicklung nie gegeben. Es macht letzendlich keinen Sinn ein Sinnesorgan zu entwickeln, dass keine Reize empfängt. Aus diesem Grund wurden keine Sinne ausgeprägt, die einen vierdimensionalen Raum erfassen können. Ein Tiefseelebewesen, dessen biologische Entwicklung sich in absoluter Dunkelheit abgespielt hat, besitzt keine Augen und ist damit blind. Würde dieses Lebewesen einmal zur Oberfläche schwimmen, gäbe es für ihn keine Chance das Licht wahrzunehmen, geschweige denn, es zu begreifen. Für uns gibt es keine Chance eine höhere Dimension zu begreifen. Es fehlt uns also nicht an Intelligenz, sondern am vollkommenen Fehlen jedweder Basis eines solchen Gedankenganges.

1 Kommentar 19.5.09 20:36, kommentieren

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Schweinegrippe, Wirtschaftskrise und der ganze Wahnsinn

Verfallen Sie auf keinen Fall in Panik.
Vertrauen Sie Ihren gewählten Regierungsvertretern.
Gehen Sie nicht in die Kirche um zu beten.
Investieren Sie Ihre Zeit besser, indem Sie sich ausgiebig über die Sachlage sowie den aktuellen Stand der Wissenschaft informieren.
Treffen Sie erste Vorkehrungen mithilfe der gesammelten Erkenntnisse.
Führen Sie sich vor Augen, dass Sie in einem technisch wie medizinisch hochgerüsteten Industriestaat Europas leben.
Es gibt für jedes Problem eine Lösung, die die Experten an zahlreichen Instituten mit Ihnen als treuem Steuerzahler finden werden.

1 Kommentar 27.4.09 20:01, kommentieren

Influenza A Subtyp H1N1

Panikmeldungen ereilen uns dieser Tage. Sie warnen vor den verheerenden Auswirkungen der sogenannten, aus Mexiko stammenden "Schweinegrippe". Eine Mutation von Influenza Vieren, die nun auch von Mensch zu Mensch übertragen werden können. Eine Pandemie wäre für viele Experten ein Worst-Case-Szenario. Doch ist die Angst vor der drohenden, vermeidlichen Gefahr berechtigt? Wenn man sich mal vor Augen führt, dass Mexiko Stadt zu den weltweit größten Metropolen gehört und noch dazu massive Umweltprobleme hat, ist es nicht verwunderlich, dass die Ansteckungsgefahr höher ist als in anderen Regionen. Hinzu kommt die Tatsache, dass bislang 140 Menschen an diesem neuartigen Grippetyp gestorben sein sollen. Bei einer normalen, alljährlichen Grippewelle spricht man hingegen von 17.000 bis 22.000 Todesfällen (und das allein in Deutschland).

Die Bundesregierung sieht keine unmittelbare Bedrohung für Deutschland. Obwohl sie natürlich ein wachsames Auge auf die Situation geworfen hat, rät sie von einer Panik dringlichst ab.

Seit der in 2005 ausgebrochenen Vogelgrippe verfügt die Bundesregierung über einen nationalen Notfallplan bei einer ausbrechenden Pandemie. Für 20% der Bevölkerung stehen demnach antivirale Medikamente zur Verfügung die eine Ausbreitung im Fall der Fälle eindämmen und die Symptome deutlich abschwächen sollen.

 Auch fährt man mit den altbewährten Mitteln gut: Einhaltung der Grundregeln der Hygiene. Vermeiden von Küssen, Handschlag und Umarmungen. Massenveranstaltungen meiden.

27.4.09 19:23, kommentieren

Das Ende der Welt (3)

Heute: Gammablitz.
Gammastrahlenblitze sind gigantische, sehr kurzlebige Energieausbrüche im Weltall, die eine enorm hohe Menge an Gammastrahlen freisetzen. Die Dauer eines solchen Ausbruchs beträgt nur wenige Sekunden bis Minuten und setzt in 10 Sekunden mehr Energie frei, als die Sonne in Milliarden Jahren. Die Ursachen für Gammastrahlenblitze sind der Wissenschaft noch nicht vollkommen erschlossen. Würde der Kegel eines Gammablitzes direkt auf die Erde gerichtet, käme es zu einem Massensterben, auch wenn die Quelle bis zu 3000 Lichtjahre weit entfernt liegt. Die Lebewesen auf der dem Gammablitz zugewandten Seite der Erde wären augenblicklich tot. Die Menschen auf der abgewandten Seite haben aber keineswegs Glück. Zwar kann die tödliche Gammastrahlung den Erdball nicht durchdringen, aber innerhalb von Sekunden würde er die hälfte der Ozonschicht verbrennen. Der Sauerstoff verbindet sich mit dem Stickstoff und verursacht starke klimatische Veränderungen der Atmosphäre. Die Lebensmittelversorgung kollabiert und die Lebewesen der Erde würden wahrscheinlich auf 10% schrumpfen. Der Schaden eines Gammablitzes wäre demzufolge signifikant höher als der einer Supernova in gleicher Entfernung.

1 Kommentar 20.4.09 21:53, kommentieren

Von der Zeit, die wir (nicht) haben

Die Zeit
Wie "schnell" Zeit vergeht merkt man, wenn man mit einem Menschen zusammen ist, den man liebt. Wie "langsam" sie vergeht merkt man spätestens dann, wenn man diesen Menschen verlässt und auf das nächste Treffen warten muss.
Der Übergang von der Vergangenheit über die Gegenwart zur Zukunft ist dabei so verschwindend klein, dass ich mir nichteinmal sagen kann, was genau Gegenwart ist. Kaum habe ich diesen Gedanken zuende gedacht, ist er schon Vergangenheit. Was also bitte ist das Jetzt? Das Vergehen der Zeit macht aus Möglichkeiten Tatsachen. Aus der Zukunft wird Vergangenheit. Aber wann genau ist dieser Übergang? Er ist immer und nie. Es gibt stets eine aktuelle und signifikante Stelle, in der wir uns scheinbar befinden. Diese Stelle bewegt sich unaufhaltsam von der Vergangenheit in Richtung Zukunft. Würde man die Zeit anhalten.......für wie lange stünde dann die Zeit? Mit einer Grenzwertbetrachtung käme man zu dem Schluß, dass die Zeit unendlich lange stünde. Aber unendlich ist ja so ein zeitlicher Begriff.

1 Kommentar 3.2.09 22:01, kommentieren

The dawn of man

Und irgendwann im Schatten der vergangenen Jahrtausende hatten sie das entscheidendste Instrument von allen erfunden, obwohl es weder sichtbar war noch berührt werden konnte: das der Sprache. Sie hatten zu sprechen gelernt und damit ihren ersten großen Sieg über die Zeit errungen. Denn jetzt konnten die Erkenntnisse einer Generation der nächsten überliefert werden, so dass jedes Zeitalter von den vorangegangenen profitieren vermochten. Zum Unterschied von den Tieren, die nur die Gegenwart begriffen, hatte der Mensch eine Vergangenheit erworben; und er begann, nach einer Zukunft zu tasten.

2 Kommentare 15.1.09 19:43, kommentieren

Gott meint es gut mit uns

Wir Menschen leben auf einer großen Kugel, dessen innerer flüßiger Feuerball Vulkanausbrüche hervorruft, dessen instabile Kontinentalplatten Erdbeben und Tsunamis entstehen lassen, die immer wieder ein Teil der Menschheit vernichten. Wir dürfen in einer Welt leben, in der es Milliarden Mikroorganismen wie Viren und Bakterien gibt, die unsere Gesundheit schmälern oder gar ganz vertilgen. Unser Erbgut wird von ständigen chemisch-physikalischen Prozessen beeinflusst, die uns Krebs und andere unheilbare Krankheiten bescheeren. Unser zwischenmenschliches Sozialgefüge wurde derart kompliziert gebaut, dass eine ganze Reihe von Verstrickungen immer wieder zu Kriegen und Konflikten führen, bei denen nicht diejenigen sterben, die  solche Probleme hervorgerufen haben, sondern immer die Unschuldigen.
Schaut man sich die ganzen Gottesanbeter an, die ihren Dank aussprechen, dann scheint Gott es im Großen und Ganzen ja nur gut mit uns zu meinen.

1 Kommentar 4.9.08 19:07, kommentieren

Krieg der Kleinzettel

Couponing, heißt ein vielversprechendes Marketinginstrument, welches hierzulande noch in den Kinderschuhen steckt. Es bedeutet in erster Linie die Kundenbindung durch kleine Rabattmärkchen oder gar Gutscheine. Bereits 2001 fiel das Rabattgesetz und die Zugabenverordnung weg, was dem Couponing den Weg ebnete, aber erst langsam tastet sich der deutsche Einzelhandel an dieses Gebiet heran. Dabei stehen laut einer Umfrage, die meisten Verbraucher den Gutschein-Aktionen offen gegenüber. Auch ich habe dieses Phänomen schon beobachtet. Beispiel: Kaisers Preisnachlass auf Tiefkühlpizza bei Vorlage des Rabbatt-Coupons. Die Ausgabe der Zettel erfolgt strategisch geschickt, denn die Coupons werden nicht willkürlich verteilt.  Kauft ein Kunde ein Produkt, kann davon ausgegangen werden, dass ihm dieses zusagt. Nach dieser Erkenntnis wird dem Computer nach dem Einlesen des Strichcodes mitgeteilt, dass er ein Rabbatcoupon für diesen Artikel drucken soll. Dieses individualisierte Couponing soll die Effizienz steigern und dabei signifikant an Bedeutung gewinnen. Die Fastfood-Kette McDonald's hat das Prinzip des Couponing schon des öfteren angewendet. Kein Wunder, denn in dessen Heimatland, den USA, sind die Marketingstrategen schon Weltmeister im Couponing.

1 Kommentar 28.8.08 18:47, kommentieren

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