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Neuer Krisenplan jetzt online

Das Ministerium für innere Angelegenheiten Brempt hat den neuen Krisenplan online gestellt. Im Falle einer nationalen Krise wird sich das Ministerium mit den Gemeinden Niederkrüchten, Brüggen und Schwalmtal in Verbindung setzen um eine Unabhängigkeit vom Rest der Bundesrepublik zu erwirken. In solch einem konkreten Falle, werden alle ortsansässigen Unternehmen gefördert und die produzierenden Betriebe die Versorgung der Region sicherstellen. Die gute Infrastruktur sei dabei ausschlaggebend, so der Minister, und spreche dafür, dass Niederkrüchten mit Brüggen und Schwalmtal als geschlossenes, autarkes System funktionieren könne. Die anbauenden Landwirte seien in diesem Zusammenhang unser Rückgrat und werden verstärkt Aufträge sowie Arbeitskräfte zugesagt bekommen. In der provisorischen Übergangsregierung seien noch Ämter zu besetzen. Wer sich qualifiziert fühlt, kann seinen Antrag an das Ministerium nun stellen.

28.8.08 18:27, kommentieren

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Überleben im Weltall

Sehr lange werde ich wohl nicht überleben. Immerhin würde ich es 1 Minute und 11 Sekunden durchhalten, ehe ich das Zeitliche segne.
Willst du wissen, wie lange du im Vakuum überlebst, dann check es doch mal hier.

 

1 Kommentar 20.8.08 20:22, kommentieren

Bistr-O-Mathik

Die Bistr-O-Mathik ist eine umwerfend neuartige Methode, das Verhalten der Zahlen zu begreifen. Wie bereits Einstein beobachtete, dass Zeit kein Absolutum ist, sondern von der Bewegung des Betrachters im Raum abhängt, und dass Raum kein Absolutum ist, sondern von der Bewegung des Betrachters in der Zeit abhängt, so hat man nun erkannt, dass die Zahlen nicht absolut sind, sondern von der Bewegung des Betrachters in Restaurants abhängt.
Die erste nicht-absolute Zahl ist die Anzahl der Leute, für die ein Tisch reserviert wird. Sie wird sich im Laufe der ersten drei Telefonate mit dem Restaurant fortwährend verändern und dann keine erkennbare Beziehung zur Anzahl der Leute haben, die wirklich dort aufkreuzen oder zur Anzahl der Leute, die später, nach der Show/dem Spiel/der Party/dem Konzert, dazukommen, oder zur Anzahl der Leute, die wieder weggehen, wenn sie sehen, wer noch alles gekommen ist.
Die zweite nicht-absolute Zahl ist die angegebene Ankunftszeit, die inzwischen als einer der bizarrsten mathematischen Begriffe bekannt ist, nämlich als Reziproversexklusion, eine Zahl, deren Existenz nur so definiert werden kann, dass sie alles andere als sie selbst ist. Mit anderen Worten: die angegebene Ankunftszeit ist der einzige Moment, in dem es völlig ausgeschlossen ist, dass da irgend ein Mitglied der Runde erscheint.
Die dritte und allerrätselhafteste Zahl im Bereich der Nicht-Absolutheit ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der Anzahl von Posten auf der Rechnung, dem Preis jeden Postens, der Anzahl der Leute am Tisch und den Betrag, den jeder zu zahlen bereit ist. (Die Anzahl der Leute, die überhaupt kein Geld mitgebracht haben, ist nur ein Unterphänomen in diesem Bereich.)
Die verwirrenden Widersprüche, die in diesem Punkte üblicherweise auftraten, blieben jahrhundertelang unerforscht, einfach weil niemand sie ernst nahm.
Und so geschah es erst mit dem Auftauchen von Taschenrechnern, dass die bestürzende Wahrheit endlich ans Licht kam und die hieß:
Zahlen die innerhalb von Restaurantgrenzen auf Restaurantrechnungen geschrieben werden, folgen nicht den selben mathematischen Gesetzen wie Zahlen, die in allen anderen Gegenden des Universums auf allen anderen Stücken Papier geschrieben werden.
Die Wissenschaft wurde von dieser simplen Tatsache schlicht überrannt. Sie wurde dadurch völlig umgekrempelt.

5.8.08 21:05, kommentieren

Bongos Truppe strikes again

Nachdem das Team um Trainer Bongo schon im Testspiel gegen den 1.FC Viersen auf dem Grün brillierte, zeigten sie am vergangenen Wochenende auf dem Reserveturnier des SC Waldniel erneut, dass man sie ernst zu nehmen hat.
Christian gratuliert zum 1. Platz

5.8.08 19:27, kommentieren

Muxtape

 


 

Wer erinnert sich nicht gerne an die früheren Tage, in denen man vor dem Radio saß und mit seinem Kassettendeck versuchte einen speziellen Track, möglichst ohne Moderationsansage aufzunehmen? Vielleicht weil man dieses Lied gerne mochte. Oder weil es noch auf dem Tape fehlte, dass man seiner Geliebten schenken will. Letzteres ist in der Gegenwart leider immer wieder in den Hintergrund gerückt. Unpersönlich werden per Drag and Drop Mp3-Dateien unkompliziert und schnell auf eine CD gebrannt. Vorbei ist die Ära, in der man mit Herz und einem gewissen Maß an Aufwand seine Zeit verbrachte um ein persönliches Mixtape anzufertigen. Dies kann man heute wahrlich noch immer tun. Aber leider verdrängen moderne Mp3-Player, CD-Spieler und allerlei Hightech-Kram die gute alte Kassette. Was also, wenn man seiner Liebsten ein Mixtape schenkt und sie keine Möglichkeit hat es abszuspielen? Das dachten sich bestimmt auch die Erfinder von muxtape.com. Die Lösung: Man läd seine auserwählten Tracks bei muxtape hoch und schickt seiner Julia den Link. Nun kann sie sich den Soundtrack eures Lebens anhören. Egal wo sie sich befindet.

http://www.muxtape.com

16.7.08 19:21, kommentieren

Das Ende der Welt (2)

Heute: Atomkrieg

Viele werden jetzt denken: "Och Gott, wann bitteschön soll der den ausbrechen?" Aber dass die Erde mindestens 2. mal kurz vor einem atomar geführten Krieg stand wissen die Wenigsten.
Eines der knappsten Ereignisse fand am 26. September 1983 statt, bei dem beinahe ein Atomkrieg zwischen den UdSSR und den USA ausgelöst wurde. (Zum Vorfall)

Die Folgen eines großräumig geführten Atomkriegs wären auf jeden Fall verherend. Die optimistischsten Spekulationen über die Auswirkungen eines großen nuklearen Schlagabtausches sagen den Tod von Millionen Menschen in kürzester Zeit voraus, weniger vorsichtige Vorhersagen gehen davon aus, dass ein heftiger Atomkrieg dazu führen könnte, dass die gesamte menschliche Rasse und auch alle anderen komplexen Lebensformen aussterben oder gravierenden dauerhaften Schaden erleiden werden. Denn die Einschlagskraft vieler Atombomben würden sehr viel Staub und Sedimentteilchen in die Atmosphäre wirbeln. Große Waldbrände würden sich entzünden die eine Unmenge an dichtem Rauch erzeugen. Großbrände in den getroffenen Städten verbrennten Öl und Kunststofe,  die einen noch dichteren Rauch in den Himmel steigen ließen. Dann wäre soviel Staub und Ruß in der Atmosphäre, dass es das Sonnenlicht für Monate oder sogar Jahre absorbierte. Infolge dessen würde sich das Erdklima entscheidend verändern. Die Kälte einerseits und die ausfallende Ernte andererseits führte zu einer viel größeren Zahl von Opfern als durch die Explosion der Bomben selbst. Hinzu kommt weltweiter radioaktiver Niederschlag der eine hohe Strahlenbelastung mit sich führt. Leukämie und Strahlenkrankheiten würden diejenigen Menschen dahinraffen, die bis hierhin alles andere überstanden haben.  Ein regional begrenzter Atomkrieg wird demnach als nicht führbar eingestuft. Ein Irrsinn, der seinen tödlichen Preis hat.

2 Kommentare 2.7.08 12:24, kommentieren

Das Ende der Welt (1)

Das Ende der Erde wird in der großen Zeitung mit den vier Buchstaben ja alle paar Tage postuliert. Was sich dahinter verbirgt ist meistens nur ein Quäntchen Wahrheit mit viel Panikmache. Darum werde ich in meiner Mini-Serie Das Ende der Welt jeweils ein Szenario anreißen, nach dem die Erde tatsächlich zu Grunde gehen wird.

Heute: Hypernova

Da eine Supernova zwar ein Ereignis von gigantischer Zerstörungskraft ist, der einzige Stern der uns aber gefährlich werden könnte die Sonne ist und das erst in ca. 6,7 Milliarden Jahren, wird eine Bedrohung durch eine Hypernova als wahrscheinlicher eingestuft. Einige Wissenschaftler haben Eta Carinae als einen Kandidaten in unserer Galaxie vorgeschlagen, der innerhalb der nächsten 20.000 Jahre als Hypernova enden könnte. Die freigesetzte Energie einer Hypernova, auch wenn diese Tausende von Lichtjahren von uns entfernt wäre, könnte alles Leben auf unserem Planeten auslöschen.

26.6.08 23:51, kommentieren

Außerirdische Besucher

Der Weltraum ist riesengroß. Der durchschnittliche Abstand zwischen den Sternen beträgt 32 Millionen Millionen Kilometer. Selbst bei annähernder Lichtgeschwindigkeit wären solche Entfernungen für jeden Reisenden kaum zu überwinden. Natürlich ist es möglich, dass Außerirdische einen Weg von Milliarden Kilometern zurücklegen, um zu ihrer Belustigung Kreise auf Feldern in Wiltshire zu ziehen oder irgend einen armen Kerl in einem Lieferwagen auf einer einsamen Straße in Arizona zu Tode zu erschrecken, aber es hört sich sehr unwahrscheinlich an.
Ohnehin würde es den Aliens nicht sonderlich auf unserem beschaulichen Planeten gefallen. Jeder Besucher, der von weither zur Erde kommt, wäre mit ziemlicher Sicherheit verblüfft darüber, dass wir in einer Atmosphäre aus Stickstoff leben, einem ausgesprochen trägem Gas, das keine Neigung hat, mit irgendwas anderem zu reagieren, während der ebenfalls darin enthaltene Sauerstoff die Verbrennung so stark begünstigt, dass wir in unseren Städten eine Feuerwehr brauchen, um uns vor seinen augenfälligsten Effekten zu schützen.

2 Kommentare 25.6.08 19:21, kommentieren

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